„Art des Monats“ im Mai

Ihr Urlaubserlebnis im Harz:

„Art des Monats“ im Mai

Ein Duft zieht durch den Wald
Der Bärlauch, eine Pflanze für alle Sinne, steht jetzt meist schon in voller Blüte. Sein würziger, an Knoblauch erinnernder Duft verrät seine Verwendung als Würz- und Heilpflanze. Der „Waldknoblauch“ wächst jedoch in keinem Garten so gut wie in den heimischen Buchenwäldern. Bevor sich das dichte Blätterdach der Rotbuche aufspannt, nutzt der Lauch die Frühjahrssonnenstrahlen, die noch den Waldboden erreichen. Auch Buschwindröschen, Scharbockskraut, Waldmeister und Hohler Lerchensporn locken jetzt mit ihren Blütenteppichen in die heimischen Buchenwälder. Streifen Sie durch die Gipskarstlandschaft rund um die Grillenburg oder rund um Questenberg und überzeugen Sie sich selbst!

Harzklub Grillenberg/Harald Bremer

Harzklub Grillenberg/Harald Bremer

Ein europäisches Original
Die malerischen Orte liegen zwischen dem europäisch ausgezeichneten Schutzgebiet „Buntsandstein und Gipskarstlandschaft bei Questenberg im Südharz“ und „Gipskarstlandschaft Pölsfeld und Breiter Fleck im Südharz“. Der Bärlauch ist, wie auch die Rotbuche, ein europäisches Original. Die Pflanze kommt weltweit nur in Europa und Teilen Nordasiens vor. In den letzten Jahrhunderten sind die Buchenwälder und damit auch der Bärlauch-Lebensraum stark zurückgegangen. Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich Anfang der 1990er Jahre darauf verständigt, die hier heimischen, einzigartigen Pflanzen, Tiere und Lebensräume zu dokumentieren und zu schützen. Der Waldmeister-Buchenwald ist im Rahmen des europäischen Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000 ein geschützter Lebensraum,

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der unter anderem durch das Vorkommen des Bärlauchs gekennzeichnet ist.

Des Bären Lauch
Der Name des Bärlauchs kann wohl auf den pelzigen, hier ausgestorbenen Waldbewohner, den Braunbären, zurückgeführt werden. Dieser hatte vermutlich im Anschluss an seine Winterruhe gern auf das Kraut zurückgegriffen.

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Die Pflanze wurde neben den tierischen Waldbewohnern schon von den Germanen und Römern mit Vorliebe verzehrt. Ihre Eigenschaften als Würz- und Heilpflanze spiegelt sich auch in der engen Verwandtschaft mit anderen Kräutern wie Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebel wieder. Bärlauch soll bei Bluthochdruck, Verdauungsstörungen und Arteriosklerose heilend wirken und sein Genuss Frühjahrsmüdigkeit vertreiben. Gehen wir jetzt auf Bärlauch-Suche, werden wir keinem Bären mehr begegnen, wohl aber Blättern einer anderen Pflanze, die den Bärlauch-Blättern zum Verwechseln ähnlich sehen. Es ist das stark giftige Maiglöckchen. Vergewissern Sie sich also vor dem Verzehr das richtige Kraut gesammelt zu haben! Der Geruchstest sollte, nach leichtem Reiben an den Blättern, den Bärlauch entlarven.

Harzklub Grillenberg/Harald Bremer

Harzklub Grillenberg/Harald Bremer

Auf den Geschmack kommen

Frische Bärlauch-Blätter im Quark, Salat oder zu Pesto verarbeitet, sind eine Delikatesse! Vor der Blüte ist der Geschmack der Blätter am intensivsten. Das Sammeln in geringem Umfang und für den privaten Gebrauch ist außerhalb von geschützten Naturbestandteilen jedem gestattet. Dabei achtet der umsichtige Sammler darauf, die Natur und Bärlauch-Bestände nicht durch Tritt oder übermäßige Entnahme zu schädigen. In Naturschutzgebieten, Nationalparks und anderen geschützten Naturbestandteilen, kann die Bärlauch-Blüte von ausgeschilderten Wegen aus bestaunt werden. Das Sammeln ist hier nicht erlaubt.
Mehr zur Region, der „Art des Monats“ und zum Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 im Naturpark Harz unter www.harzregion.de

Titelbild: Nahaufnahme einer Bärlauch-Blüte. (Foto: VDN/Theo Dicks)

(geschrieben von: Anne Schäfer, RVH)

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