Ausnahmezustand und kaiserliches Finale – 114. Deutscher Wandertag vom 13. bis 18. August 2014 in Bad Harzburg

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Ausnahmezustand und kaiserliches Finale – 114. Deutscher Wandertag vom 13. bis 18. August 2014 in Bad Harzburg

Wir liegen gut im Rennen mit der Organisation für den 114. Deutschen Wandertag, zu dem im August in Bad Harzburg und im gesamten Harz mehr als 30.000 Wanderer erwartet werden. Das Urteil kam aus berufenem Mund, denn das Präsidium des Deutschen Wanderverbandes war im Harz zur letzten Visite vor dem Großereignis unterwegs. Da einige der Damen und Herren um Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß bereits mehr als ein Dutzend Deutsche Wandertage mitgemacht haben, gab es etliche hilfreiche Tipps zu Detailplanungen.

Im Fokus steht dabei jetzt schon, wie auch während des größten Wanderfestes der Welt, der Festumzug am Sonntag, 17. August. Soviel ist jetzt schon klar, in der Kurstadt wird Ausnahmezustand herrschen. Mit rund 15.000 Teilnehmern im Zug wird gerechnet, mindestens ebenso viele Zuschauer werden die Strecke am Wegesrand säumen. Es ist davon auszugehen, dass an diesem Nachmittag rund 40.000 Aktive und Neugierige in der Innenstadt von Bad Harzburg auf den Beinen sein werden – fast doppelt so viele Menschen wie die Kurstadt Einwohner hat.

Allein das Aufmarschgebiet ist gewaltig. Falls ihr euch in Bad Harzburg auskennt: Die komplette Bismarckstraße und das gesamte Rodenberggebiet werden an diesem Tag dicht sein, da geht dann mit dem Auto gar nichts mehr. Unzählige Helfer werden dazu beitragen, dass sich die schier endlose Kolonne ordentlich firmiert. Am „Kreisel“ Bismarckstraße/Goslarsche Straße wird der Festzug dann auf die Strecke geschickt.
Und diese Strecke hat für die Zuschauer den unschätzbaren Vorteil, dass sie die Heimatgruppen und Wandervereine gleich zweimal zu sehen bekommen. Der Grund: Vom Jungbrunnen aus marschiert der Festzug erst auf der Herzog-Wilhelm-Straße zum Bahnhof hinunter und dann im „Gegenstromprinzip“ auf der gleichen Straße wieder hinauf. Über die Schmiedestraße geht es dann in die Rudolf-Huch-Straße, in der die Wanderwimpel verteilt werden, ehe sich der Zug zum Festgelände im Badepark oder zur Tourismusbörse und in die Bummelallee hin „auflöst“.

Wanderkrodo

Wanderkrodo

Und wenn Harzklub und Stadt Bad Harzburg als Ausrichter schon einmal dabei sind, groß aufzufahren, dann hören sie damit auch so schnell nicht wieder auf. Zum großen Finale des 114. Deutschen Wandertages zieht der Tross der Wanderer nach Goslar, wo die Schlusskundgebung vor der Kaiserpfalz stattfindet – ein wahrhaft kaiserlicher Rahmen, hoffentlich auch bei Kaiserwetter.

Immer größer wird unterdessen auch das Rahmenprogramm, das Harz weit zum Deutschen Wandertag angeboten wird. Da empfehle ich euch dringend, immer mal wieder reinzuschauen, damit ihr nicht die Übersicht verliert und eine der Top-Attraktionen wie die Oldie-Night des NDR mit Harpo und Baccara verpasst. Weitere Informationen zum Deutschen Wandertag findet ihr unter www.deutscher-wandertag-2014.de

Titelbild: Gemeinsam mit den Organisatoren aus Reihen des Harzklubs, der Stadt Bad Harzburg und der KTW Bad Harzburg nahm das Präsidium des Deutschen Wanderverbandes die Schauplätze des Deutschen Wandertages unter die Lupe. Zentraler Feierpunkt wird der Badepark in der Kurstadt. Foto: Stadtmarketing Bad Harzburg

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