Erlebnisinseln am Harzer-Hexen-Stieg

Ihr Urlaubserlebnis im Harz:

Erlebnisinseln am Harzer-Hexen-Stieg

Natur pur – ein einzigartiges Erlebniswandern
Der Harzer-Hexen-Stieg gilt als einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Auf einer Strecke von rund 100 Kilometern quer durch den Harz führt der TOP TRAIL OF GERMANY vorbei an uralten, geheimnisvollen Mooren, schlängelt sich durch tiefe Täler mit einzigartigen Felsformationen und steigt hinauf zu den sagenumwobenen Gipfeln der dicht bewaldeten harzer Bergwelt. Ein Wandererlebnis der besonderen Art, das einmalige Naturereignisse mit einer spannenden Reise entlang zahlreicher kultureller Zeugnisse aus der Zeit der deutsch-deutschen Teilung und einer 1000-jährigen Bergbautradition verbindet. In diesem Jahr wird der Hexen-Stieg 10 Jahre alt. Ein besonderer Anlass den Weg einmal zu erleben, zumal in den kommenden zwei Jahren zwölf individuelle Kunstwerke- so genannte Erlebnisinseln – am Wegesrand das Herz des Wanderers erfreuen sollen.

Kultur pur – Erlebnisinseln zum Verweilen
Die neuen Erlebnisinseln begegnen dem aufmerksamen Wanderer entlang des Harzer-Hexen-Stiegs in den Orten Elend und Königshütte sowie am Naturerlebniszentrum HohneHof in Drei Annen Hohne. Die Kunstwerke setzen sich symbolhaft mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur im Harz auseinander. Auf kurzen Texttafeln erfährt der Wanderer Wissenswertes über die Bedeutung der einzelnen Orte und wird eingeladen, inne zu halten und zu verweilen.

Rotes Vieh
Zwischen Hasselfelde und dem Stemberghaus kreuzen urplötzlich zwei lebensgroße rote Kühe aus Holz den Weg des verwunderten Wanderers. Über Informationstexte, die in das Holz eingraviert sind, erfährt er, dass die Hasselfelder Familien ihr Harzer Vieh früher an dieser Stelle zur Waldweide getrieben haben. Die Tradition der Waldweide ist im Harz bis in die 1960er Jahre eine beliebte Variante der Weidehaltung gewesen. Sie erlaubte es den Bauern, die Wiesen als Anbaufläche für das Winterfutter zu nutzen. Ein paar Schritte weiter Richtung Stemberghaus stößt der Wanderer auf ein schwarzes Metallgestell mit Kuhsilhouetten- und glocken, das er als Rahmen für seine Landschaftsfotos verwenden kann. Der Klang der Kuhglocken vermittelt ihm einen Eindruck davon, wie der Weidebetrieb damals geklungen haben mag.

Erlebnisinsel, HasselfeldeErlebnisinsel, Hasselfelde

Erlebnisinsel, Hasselfelde

Erlebnisinsel Hohnehof

Erlebnisinsel Hohnehof

Hängende Tafeln zum Selberschreiben
In Drei Annen Hohne am Naturerlebniszentrum Hohne-Hof hängen zwischen den Bäumen, Tafeln an Seilen herunter und fordern den Wanderer auf, seine Gedanken, Ideen und Reiseerlebnisse niederzuschreiben. Inspiration kann er sich dabei von dem Dichter Joseph Eichendorff holen, dessen Wandereindrücke ebenfalls auf einer hängenden Tafel festgehalten sind. Der Schriftsteller spazierte zu seiner Zeit gerne den Harzer-Hexen-Stieg entlang und fing seine Begegnungen mit der mystischen Harzer Bergwildnis in poetischen Texten ein.

Drei Throne aus Holz und ein Fenster mit Aussicht auf Elend
In Königshütte wird dem Wanderer im wahrsten Sinne des Wortes ein königlicher Empfang bereitet. Um dem Namen des Ortes alle Ehre zu machen, stehen an der Quelle der Bode drei Throne aus Holz, auf denen sich der Wanderer für eine kurze Rast niederlassen und die Natur genießen kann. Ein silberner Metallrahmen mitten in der Landschaft lädt ihn dazu ein, noch ein paar Bilder von der Umgebung zu schießen, bevor er seine Reise schließlich, gut erholt, fortsetzt. Die Schriftzüge innerhalb des Rahmens zeigen ihm, in welcher Richtung er der Bode auf ihrem Weg in den Atlantik folgen muss. Die letzte Erlebnisinsel bildet ein silberner Metallrahmen, in den die Schlagworte „elend“, „ali lanti“, „ellende“, „einöde“, „eisenhütte“, „hochofen“, „tourismus“, „sägemühle“ und „forsthaus“ eingraviert sind. Diese Begriffe stehen in Verbindung zum Harz und dem Ort Elend und können beliebig ergänzt werden. Der Rahmen fungiert als eine Art Fenster, durch den der Wanderer den schönen Ort Elend betrachten kann.

Kunst pur – So geht das Erlebnis nächstes Jahr weiter
Die ersten vier Erlebnisinseln sind bereits erfolgreich am Harzer-Hexen-Stieg installiert und greifen die Besonderheiten der Orte auf in der sie inmitten der Harzer Natur integriert wurden. Im nächsten Jahr sollen die restlichen acht Erlebnisinseln folgen, von denen fünf in den Landkreisen Goslar und Osterode am Harz stehen werden. Eines dieser Kunstwerke ist bereits konkret in Planung und soll sich nach seiner Fertigstellung beim Goethebahnhof auf dem Brocken befinden. Neben Holzkuh, Schreibtafel, Thronen und Co. wird an jedem der Erlebnispunkte ein Metallrahmen als verbindendes Element stehen, den die Wanderer aktiv nutzen können, um Fotos von der Landschaft zu schießen oder die schöne Umgebung zu betrachten. Ein Besuch der Inseln lohnt sich, ob bei der Wanderung auf dem Harzer-Hexen-Stieg oder beim Ausflug mit den Kindern.

Erlebnisinsel Hohnehof

Erlebnisinsel Hohnehof

Informationen über die weitere Entwicklung der Erlebnisinseln am Harzer-Hexen-Stieg

erhalten interessierte Wanderer unter www.harzinfo.de.

Geschrieben von Elisa Gahler (HTV)

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