Fledermäuse erobern Sankt Andreasberg

Ihr Urlaubserlebnis im Harz:

Fledermäuse erobern Sankt Andreasberg

Nationalparkhaus entwickelt neuen Ausstellungsschwerpunkt

Groß war die Freude, als der Bewilligungsbescheid der Bingo-Umweltstiftung ins Haus kam. „Wir planen schon lange, die Fledermäuse auch in unserer Dauerausstellung zu präsentieren“, freute sich Walter Wimmer, Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg. Die Fledermaus ist seit langem eine Symboltierart für das Naturschutzengagement des NABU. Wer aber im deutschsprachigen Raum mehr über diese hochinteressanten Tiere und ihre Lebensräume erfahren möchte, muss hoch in den Norden, nach Bad Segeberg, nach Brandenburg an die Landesgrenze zu Polen, nach Zürich oder in den Süden Österreichs reisen, um eine umfassendere Dauerausstellung erleben zu können.

Projektleiterin Wiebke Warmbold (li.) und Ursel Morgenstern aus dem Nationalparkhaus-Team. Foto: Walter Wimmer

Projektleiterin Wiebke Warmbold (li.) und Ursel Morgenstern aus dem Nationalparkhaus-Team. Foto: Walter Wimmer

Die Harzregion liegt nicht nur für die Fledermäuse geographisch in der Mitte Deutschlands, so dass es sich anbot, diesen Schwerpunkt für die erforderliche Profilierung des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg zu wählen. Bereits 2010 wurde gemeinsam mit dem Nationalpark ein auf dem Außengelände des Hauses gelegenes ehemaliges Stollenmundloch wieder geöffnet und das Objekt gezielt als potentielles Fledermaus-Winterquartier hergerichtet und gesichert.

Mit der nun zugesagten Projektförderung konnte der NABU, der das Haus betreibt, Wiebke Warmbold als Projektleiterin zur Verwirklichung der Ausstellung einstellen. „Wir wollen unseren Gästen eine zeitgemäße, interaktive und familienfreundliche Ausstellung bieten und diese faszinierende Tiergruppe vielen Menschen näher bringen“, erklärt die Diplom-Kulturpädagogin. Unterstützt von Walter Wimmer und Ursel Morgenstern, die seit vielen Jahren die Fledermauswanderungen des Hauses durchführt, entwickelt sie das Konzept der Ausstellung. „Die nachtaktiven Tiere haben ihre Quartiere oft in unwegsamem Gelände oder in geschützten Bereichen. Sie lassen sich jedoch nach Einbruch der Dunkelheit in der warmen Jahreszeit bei uns gut beobachten!“ erzählt Ursel Morgenstern. Evolutions- wie auch kulturgeschichtlich gibt es viele Bezüge zum Menschen. Dies macht die Fledermaus heute zu einem spannenden Sympathie-Tier für groß und klein. Unter dem Titel FledermausReich entsteht in den nächsten zwei Jahren eine modern inszenierte Ausstellung, die den Besuchern die zahlreichen Aspekte des Themas sowie die besondere Bedeutung des Harzes für Fledermäuse erschließt.

„Vielen Besuchern ist nicht bewusst, dass der Harz mit seinem Vorland zu den bedeutendsten Fledermauslebensräumen in Norddeutschland zählt, berichtet Hausleiter Walter Wimmer. Bedingt durch die Lage als nördlichstes deutsches Mittelgebirge und seine vielfältigen Quartiere bietet der Harz ein ideales Gelände für diese Tiergruppe. Strukturreiche alte Baumbestände, Naturhöhlen, Bergwerke und Stollen als Winterquartiere sowie auch die große Gewässervielfalt des Harzes stellen die besten Voraussetzungen für ein gutes Nahrungsangebot und damit eine mehr oder weniger stabile Fledermauspopulation dar.
Frau Dr. Andrea Kirzinger von der Nationalparkverwaltung Harz bestätigt: „Von den 23 in Deutschland vorkommenden Fledermausarten sind im Harz bereits 19 nachgewiesen. Darunter sind Eiszeitrelikte wie zum Beispiel die Nordfledermaus und mehrere FFH-Arten wie die seltene Mopsfledermaus.“ Der Nationalpark Harz unterstützt die Fledermausforschung mit eigenen Untersuchungen, deren Ergebnisse jetzt auch der neuen Ausstellung zu Gute kommen.

Die ehrenamtlichen Fledermausschützer in der Harzregion pflegen seit vielen Jahren ein gut funktionierendes

Netzwerk. Dieses Netzwerk ist natürlich von Beginn an in die Planung und Öffentlichkeitsarbeit mit eingebunden. „Mit der neuen Ausstellung können alle alten und jungen Aktiven des Harzes in Sankt Andreasberg ein neues „fledermausiges“ Quartier finden“, wünschen sich die Ausstellungsmacher.
In ihrer

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Vorstellung wächst eine Ausstellung, in der die Menschen gedanklich mit den Fledermäusen „fliegen“ – hin und her – zwischen der vergangenen Urwaldwelt, der Bergbauzeit, der Gegenwart des Entwicklungs-Nationalparks Harz und der zukünftigen Wildnis im Nationalpark Harz. Die Fledermaus schafft damit symbolisch eine Brücke zwischen Natur und Kultur, aber auch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Fledermaus-Infotafeln am Fledermausstollen des Nationalparkhauses. Foto: Walter Wimmer

Fledermaus-Infotafeln am Fledermausstollen des Nationalparkhauses. Foto: Walter Wimmer

Die Ausstellungsgestaltung und Objekte zum Anfassen können den Besuchern vielfältige Mitmachimpulse und konkrete Ideen für ein eigenes Engagement. Dabei sind alle Sinne beteiligt, die kreative Wissensvermittlung macht allen Altersgruppen Spaß und wird auch für Menschen mit Beeinträchtigungen ansprechend erlebbar sein. Die schon jetzt bestehende Barrierefreiheit des Hauses bietet dafür gute Voraussetzungen.

Diese Ausstellung soll Interesse wecken, Kenntnisse vertiefen, begeistern und die Besucher sensibilisieren für ein verantwortungsvolles Umgehen

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mit der Natur und natürlich mit den Fledermäusen.

Zur „Batnight“ im August 2015 soll die neue Ausstellung mit vielen Fledermausbegeisterten eröffnet werden.

 

 

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