Frühlingserwachen – das Zwitschern der Erlenzeisige

Ihr Urlaubserlebnis im Harz:

Frühlingserwachen – das Zwitschern der Erlenzeisige

Entlang von Bächen und Flüssen im Harz ertönt nun wieder das typische Zwitschern der Erlenzeisige. Die geselligen Finken schwirren in Gruppen von Baum zu Baum auf der Suche nach Nahrung. Ihr farbenfrohes Gefieder passt zum Frühlingsbeginn.

Farbiges

Die männlichen Erlenzeisige tragen ein gelb-grünes Gefieder mit lebhafter schwarzer Musterung. Kappe und Kehllatz sind schwarz gefärbt. Die Weibchen sind dagegen unauffälliger gezeichnet.
Von März bis April kehren die heimischen Brutvögel aus ihren Überwinterungs-gebieten im südwestlichen Europa in den Harz zurück.

Spitzes
Erlenzeisige sind geschickte Kletterer. Sie turnen durch die Baumkronen auf der Suche nach nahrhaften Baumsamen. Besonders in Auenwäldern entlang von Gewässern sind die Finken häufig anzutreffen. Ihre Vorliebe für Schwarzerlensamen tragen die Vögel im Namen. Ihr spitzer, pinzettenförmiger Schnabel ist bestens zum Herauspicken der Sämereien geeignet.

Lautes
Die charakteristischen, schwätzenden Rufe „tetteret … zääi“ der Erlenzeisige tönen im Frühjahr durch den Wald. Unter dem folgenden Link http://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/erlenzeisig.html gibt es dazu ein Hörbeispiel.

Der spitze Schnabel des Sängers verrät seine Leibspeise. (Foto: VDN/Conrad Franz)

Der spitze Schnabel des Sängers verrät seine Leibspeise. (Foto: VDN/Conrad Franz)

 

Nahes
Die Laubwälder zwischen Wernigerode, Blankenburg und Hüttenrode sind wegen ihrer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt gleichzeitig

FFH- und EU-Vogelschutzgebiet. FFH steht für Fauna (Tiere)- Flora (Pflanzen)- Habitat (Lebensraum). Als Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000 werden hier unsere heimischen Pflanzen und Tiere und deren Lebensräume bewahrt. Bäche, Wiesen und Teiche liegen eingebettet in weite Buchen- und vereinzelt auch Eichenwälder. Neben dem Erlenzeisig leben hier seltene Tiere wie Wildkatze, Haselmaus, Großes Mausohr, Groppe, Schwarzstorch, Grauspecht und Eisvogel.

Hinter dem Kloster Michaelstein beginnt das Natura 2000-Gebiet. (Foto: RVH/Schäfer)

Hinter dem Kloster Michaelstein beginnt das Natura 2000-Gebiet. (Foto: RVH/Schäfer)

 

Sehenswertes

Die Broschüre NATURA Tipp 2 beschreibt eine Rundtour durch das Natura 2000-Gebiet zwischen Wernigerode und Blankenburg. Ein Ausgangspunkt ist das Kloster Michaelstein. Mit kurzen Texten und faszinierenden Fotos macht der NATURA Tipp das Gebiet erlebbar. Die kostenfreie Broschüre ist z. B. im Hotel & Fischrestaurant Zum Klosterfischer, in der Tourist-Information in Blankenburg sowie in der Geschäftsstelle des Regionalverbandes Harz in Quedlinburg und im Shop unter www.harzregion.de erhältlich.

Tipp 2_verkleinert

Der Schwarzstorch ziert den Titel des NATURA Tipps 2

 

 

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