Nachtaktiver Kletterkünstler – Die Haselmaus Muscardinus avellanarius

Ihr Urlaubserlebnis im Harz:

Nachtaktiver Kletterkünstler – Die Haselmaus Muscardinus avellanarius

Die Haselmaus ist ungefähr so groß wie unsere Hausmaus. Das possierliche Tier zeigt nahezu akrobatische Kletterkünste. Sein natürlicher Lebensraum sind reich strukturierte Laubwälder. Die Haselmaus kommt nicht nur in der Natur, sondern auch

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in der Literatur vor. Sie spielt z. B. eine berühmte Rolle bei der „verrückten Teeparty“ in Lewis Carrolls Alice im Wunderland.

Wie sie lebt …

Die Haselmaus gilt als ausgezeichneter Kletterer – die Nahrungssuche findet selten am Boden statt. Ihr dichter, fast buschiger Schweif dient als perfektes Steuer beim Springen im Geäst. Bei einer Körpermasse von 15 bis 35 g ist sie die kleinste Vertreterin der Schlafmäuse – eine Nagetiergruppe, die in der kalten Jahreszeit ihren Winterschlaf hält. Die Haselmaus schläft fast sieben Monate – von Oktober bis April. Auf Nahrungssuche gehen Haselmäuse nur nachts. Den Tag verbringen die Tiere in selbst gebauten Nestern in Baumhöhlen oder in versteckt angelegten Nestern im dichten Pflanzenbewuchs.

Wo sie zu finden ist …

Das wichtigste Verbreitungsgebiet der Haselmaus ist der Südharz, wo sich die
Haselmauspopulationen auf das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Gipskarstlandschaft Pölsfeld und Breiter Fleck im Südharz konzentrieren. Kennzeichnend für das FFH-Gebiet ist eine hohe Arten- und Strukturvielfalt. Ein gut entwickeltes Unterholz sowie eine arten- und blütenreiche Strauchschicht zeichnen diese Laub- und Laubmischwälder aus.

 

RVH/Anne Schäfer

RVH/Anne Schäfer

Warum sie gefährdet ist …

Haselmäuse sind in weiten Teilen ihrer Verbreitungsgebiete selten geworden oder vollkommen verschwunden. Sie steht zwar in vielen Ländern Europas unter Schutz, ihr Lebensraum in der Regel jedoch nicht. Daher wurde die Haselmaus zur FFH-Art erklärt, für die eine besondere Schutzverpflichtung besteht. Zudem ist auch ihr Lebensraum über das europäische Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 geschützt.

Die possierlichen Nagetiere brauchen Abwechslung im Futter, denn sie fressen nicht nur Haselnüsse. Sie mögen auch Samen, Knospen und Beeren, zum Beispiel Himbeeren oder Brombeeren und manchmal auch gerne das ein oder andere Insekt. Außer dem dichten Unterholz brauchen Haselmäuse unzerschnittene Waldgebiete.

 

Was wir für sie tun können …

Am besten helfen wir der Haselmaus, indem wir ihren Lebensraum schützen. Jedoch können wir sie ebenfalls mit einem besonderen Haselmauskasten unterstützen. Die künstlichen, extra auf Haselmäuse ausgerichteten

VDN/Kuhn

VDN/Kuhn

Höhlen können für sie überlebenswichtig sein. Denn die Konkurrenz um Baumhöhlen im Wald ist hoch. Vor allem im Konkurrenzkampf mit dem Siebenschläfer scheitert die viel kleinere Haselmaus oft. Mit dem Bau eines Haselmauskastens bieten wir ihr zusätzliche Unterschlupfmöglichkeiten. Das Besondere an den Kästen ist, dass sie mit der Öffnung zum Stamm hin aufgehängt werden. So werden sie nicht von Vögeln besiedelt, sondern bleiben der Haselmaus vorbehalten. Die Kästen können dann in Haselmausgebieten an Bäumen befestigt werden. Hier (Link: http://www.harzregion.de/natura2000/juni_2014.html) gibt es weitere interessante Informationen zur Art des Monats Juni.

Geschrieben von RVH, A. Faust

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